Der Garten Hanbury befindet sich bei der Ortschaft Ventimiglia - in der
Nähe der französischen Grenze.
Der Ursprung des Gartens geht auf das Jahr 1867 zurück. Im Auftrag von Sir
Thomas Hanbury wurde der Garten durch den Heidelberger Gärtner Ludwig Winter
geplant und angelegt. Sie finden diverse Eukalyptusarten, viele Sukkulenten,
Pinien, Zypressen, Orangen, Agaven, Aloen, Papyrus, Bambus...
Der Park ist Terrassenförmig angelegt und der Besucher sollte gut zu
Fuß sein. Von oben führt dann der Weg vorbei an vielen Sukkulenten und der
tropischen Pflanzenwelt - begleitet vom Lärm der Zikaden - hinunter zum Meer.
Dort ist es dann auch möglich sich mit Speisen und Getränken zu stärken um den
Rückweg nach oben anzutreten.
Knapp 300 Meter vor der französischen Grenze führt eine unscheinbare
Straße zu einem steil aufragenden Kalksteinfelsen. In ihm befinden sich die
beiden Grotten von Balzi Rossi. Zahlreiche Funde, darunter eine alte
Höhlenmalerei, sind in zwei kleinen Museen ausgestellt, deren Besuch sich
besonders für Etnographieinteressierte lohnt.
Die Kirche ist das Wahrzeichen von Cervo, malerisch schmiegt sich das
Örtchen Cervo in die Landschaft und lädt zu einem Spaziergang in den
verwinkelten Gässchen mit Besuch einer der verträumten Bars und Restaurants
ein. Hier in der alten Ortschaft können Sie Handwerk und Antiquitäten erstehen.
Berühmt ist Cervo wegen seiner Konzerte der Kammermusik auf internationalem
Niveau.
Das alte Bergdorf oberhalb von San Remo brach 1887 bei einem Erdbeben
zusammen. Über die Trümmer und Ruinen verlassen und dem Verfall Preis gegeben,
wucherte die Vegetation, bis in den 60er Jahren Künstler sich hier niederließen
und mühsam, liebevoll und in Eigenregie die Häuser wieder aufbauten. Vom alten
Bussana Vecchia sind nur noch einige Mauerteile übrig geblieben. Heute ist der
Ort mit Ateliers und Kunsthandwerk eine Attraktion und in ganz Europa bekannt.
das Hexendörfchen lädt zu Wanderungen und Besichtigungen ein
Einst war Triora Lehen der Grafen von Ventimiglia, dann uneinnehmbare
Festung der Republik Genua. Trioras weit zurückliegende Ursprünge gehen auf die
ersten Kämpfe zwischen den gegnerischen Fraktionen zurück. (Frühzeitliche Funde
in Loreto, Creppo und Borniga) Der unsterbliche Zerberus hält Wache über die
ligurischen Grenzen und führt durch die Geschicke und den Glanz dieser Republik
bis zur napoleonischen Epoche. Die mittelalterlichen Überreste sind heute Ziel
des internationalen Tourismus und gehören zu den berühmtesten im westlichen
Teil Liguriens.
ein typisch ligurisches Dörfchen auch hier schön für Wanderungen und Besichtigungen
Dolceacqua ist ein mittelalterliches Dorf im Hinterland von Ventimiglia,
das einst der Sitz der Doria war. Das imposante Schloss wurde 1745 durch einen
Brand zerstört. Die Ruine kann täglich von 9:00 - 12:00 und 15:00 - 19:00,
außer Dienstags besichtigt werden. Die Altstadt (Terra) lädt mit ihren
verwinkelten Gassen und den kleinen Handwerksgeschäften zu schönen
Spaziergängen ein.
Einen besonders schönen Anblick bietet die
Rundbogenbrücke, die auch schon 1884 Claude Monet in einem Gemälde verewigt
hat. Falls Sie Rotwein mögen, dann besuchen Sie auf jeden Fall eine der vielen
kleinen Weinhandlungen in Dolceacqua, da hier der Rossese di Dolceacqua
hergestellt und verkauft wird. Es wird behauptet, dass dieser zu den
Lieblingsweinen Napoleons und auch des Farnese-Papstes Paul III zählten.
Apricale ist ein mittelalterliches Künstlerdorf, das im Hinterland von
Ventimiglia liegt. Gefährlich an einem Hang gelegen, sieht es so aus, als ob
die Häuserkaskade hinunterzustürzen droht, aber das tut sie seit 700 Jahren
nicht. In den kleinen Gassen kann man viele Murali (Wandzeichnungen) bewundern.
Das Herz des Ortes ist die Piazza Vittorio Emanuele, von der man einen
wunderschönen Panoramablick über einen Teil des Nervia Tals hat.
Beinah das ganze Jahr über können Sie in Apricale Kunstausstellungen
(Castello della Lucertola), Theateraufführungen und Klassikkonzerte besuchen.
Pigna ist der letztgrößere und früher einst der wichtigsten Orte im
Nervia Tal (Hinterland von Ventimiglia). Die Altstadt mit ihren engen, meist
überdachten und daher dunklen Gassen (umgangsspr. chibi) bildet ein
Häusergewirr. Ein Aufstieg zur Grotte von Giachéira e del Barràigo lohnt sich.
Von hier oben haben Sie einen wunderschönen Ausblick bis hin zum Castel
Vittorio. Wenn Sie mehr über die Geschichte und das Leben der Einwohner Pignas
erfahren möchten, besuchen Sie das Heimatmuseum (Museo Etnografico)
im Ortskern nahe der Kirche San Michele. Außerdem gibt es die Möglichkeit die
Thermalquellen zu besichtigen und sich auf der Beautyfarm (Pigna Antiche Terme)
verwöhnen zu lassen.
Es gibt mehrere Möglichkeiten das Arroscia-Tal zu erkundigen: Auf der
einen Seite natürlich mit dem Auto oder mit dem Motorrad und auf der anderen
mit dem Mountainbike. Im Arroscia-Tal gibt es ganz viele kleine Ortschaften zu
entdecken, in denen man wunderschöne Kirchen z.B. San Lorenzo in Muzio und
andere Sehenswürdigkeiten besuchen kann. Besonders zu empfehlen ist die
Kunstausstellung „I megaliti del terzo millennio“ von Rainer Kriester aus dem
Jahre 1982 – eine Art Freilichtmuseum in der Nähe von Vendone. Hier bilden
ca. 4 m hohe Steine eine Art Sternenbild. Außerdem hat man von oben einen
wunderschönen Ausblick über einen Teil des Tals bis hinunter zum Meer. Auch
bietet es für Wanderfreunde sehr schöne Touren, z.B. eine Wanderung zu den
Cascante (Wasserfall) in Mendatica.
Ein kleiner Tipp: Sie können das Arroscia-Tal in einer kleinen Rundreise erkundigen.
Brechen Sie am besten in Richtung Pieve di Teco auf (Richtung Turin) auf und
halten sich dann Richtung Mendatica, weiter geht es nach Cosio di Arroscia und
dann weiter nach Armo. Zurück würden wir Ihnen vorschlagen Richtung Albenga
also über Vendone und Arnasco zu fahren, da Sie hier beinah die ganze Strecke
den Meerblick genießen können!
Grasse ist bekannt für sein Parfümmuseum, jedoch bietet dieses kleine
Städtchen noch viel mehr. Die am Hang liegende Altstadt mit den engen Gassen
besitzt trotz der Grenzüberschreitung nach Frankreich italienisches Flair, denn
hier wechseln sich alte verfallene Ruinen mit wunderschönen alten Häusern ab.
eine der groessten Grottenanlagen von Europa
Am Ende des Val Varatella kurz hinter Toirano, befindet sich das
Vorgebirge eines Kalkmassifs aus grauem Dolomit. In seinen zahlreichen Senken
befinden sich über 50 natürliche Höhlen, welche bis heute Gegenstand
internationaler Forschungsarbeit sind. Die Höhlen von Toirano, nach Beendigung
der Bauarbeiten im Jahre 1953 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, werden
direkt von der Gemeinde verwaltet und gehören zu den größten touristischen
Attraktionen der Riviera di Ponente und zählen jedes Jahr mehr als 150 000
Besucher.
Das größte Aquarium Europas verfügt über eine 10 000 Quadratmeter große
Ausstellungsfläche, auf der mehr als 600 verschiedene Fisch- und Tierarten zu
beobachten sind. Eine aufregende Reise durch die Ozeane, vom Ursprung des
Lebens bis hin zu den aktuellen Themen, wie die Rettung der Ökosysteme unsere
Weltmeere.
Monaco- die Stadt der Reichen und Schönen. Das Fürstentum hat nicht nur
das berühmte Casino und den Hafen mit seinen atemberaubenden Yachten zu bieten,
sondern auch das Fürstenpalais, den wunderschönen Jardin Exotique und das
sehenswerte Meeresmuseum.
Die Stadt, deren Wahrzeichen üppige Gärten und Villen sind, schmückt der
Ruf Herz des Blumenhandels an der Blumenriviera zu sein. Eines der berühmtesten
Spielkasinos Europas und das alljährliche italienische Schlagerfestival im
modernen Theaterhaus Ariston machen San Remo außerdem populär. Im Kontrast zu
Luxushotels und eleganten Geschäften steht die oberhalb gelegene Altstadt
„La Pigna“ mit ihren kleinen, nicht befahrbaren Gassen, die zu einem
Spaziergang zum bezaubernd schönen Giardini Regina Elena einlädt, von wo man
einen traumhaften Ausblick über San Remo genießen kann.
Bootsfahrten zur Isola Galinara, nach San Remo oder die legendäre Nachtfahrt
Wale im Mittelmeer - unmöglich? Lassen Sie sich überraschen
Segelregatta mit historishen Segelyachten in Imperia.
Entfernt vom Trubel der Hafenstadt Imperia, liegt das malerische Örtchen
Valloria. Überall in Valloria - „Il paese delle porti dipinti“ - finden sie von
Künstlern gestaltete Türen und Wände.
In einer von Kastanienwäldern bedeckten Senke im hohen Tanaro-Tal liegt
auf der piemontesischen Seite der Seealpen Garessio.
Der Ort war bereits den Römern bekannt. Die im Mittelalter autonom gewordene
Kommune besaß ihre eigene Rechtsprechung. Die Gesetze werden heute von der
Gemeinde sorgsam in dem ”Libro della Catena“, dem so genannten Kettenbuch,
aufbewahrt. Garessio besteht aus vier Ortsteilen, von denen jeder reich
an schönen Kirchen, mittelalterlichen Häusern und herrschaftlichen Palazzi ist.

Seekirche in Lucinasco